Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

vor zehn Jahren wusste man sofort wer und was mit grüner Wirtschaft gemeint ist: Ökolandwirte und Bioläden. Seit jedoch Lebensmittelhersteller mit nachhaltiger Ausrichtung börsennotiert sind und selbst Supermarktketten mit fragwürdigen sozialen Standards ihr eigenes Biolabel eingeführt haben, verschwimmen die Grenzen zunehmend.

Hinzu kommen neue Herausforderungen wie die Globalisierung und eine dauerhaft hohe Arbeitslosigkeit, die tiefgreifende Auswirkungen auf unser wirtschaftliches Handeln haben.

In den vergangenen Jahren erweiterte sich das Spektrum der grünen Wirtschaft erheblich und reicht inzwischen weit über die etablierte Bio-Food-Branche und die Anbieter erneuerbarer Energien hinaus. Weil es um Zukunftsmärkte mit großen Potenzialen geht, werden umweltfreundliche Dienstleistungen und Produkte für Finanzdienstleister wie für Unternehmen der klassischen Industrie interessant.

UnternehmensGrün , der Bundesverband der grünen Wirtschaft, und die Heinrich-Böll-Stiftung greifen diese Entwicklung auf. Wir möchten die anstehende Jahrestagung von UnternehmensGrün nutzen, um den Begriff ‚grüne Wirtschaft’ in seinen verschiedenen Aspekten zu beleuchten:

Was bedeutet ‚grüne Wirtschaft’ – und wodurch unterscheidet sie sich vom klassischen Wirtschaften? Welche Kriterien sollten ökologisch orientierte Unternehmen erfüllen? Wie weit zahlt sich ökologisches Wirtschaften aus? Welche Bedeutung haben kleine Unternehmen für die ‚green economy‘ und wie können sie von dieser Entwicklung profitieren?

Es geht um eine praxisorientierte Standortbestimmung der ‚grünen Wirtschaft’. Dazu laden wir Sie ein: Kommen Sie nach Potsdam und bringen Sie Ihre Gedanken und Erfahrungen ein!

Wir freuen uns auf Sie.

Ralf Fücks, Heinrich-Böll-Stiftung
Andreas Buchner, UnternehmensGrün

Termin: 12. November 2005
Ort: Potsdam-Babelsberg, Hasso-Plattner-Institut (http://www.hpi.uni-potsdam.de/hpi/campus/anfahrt.html)

Programm und Referent*inneninfos