UnternehmensGrün, der Bundesverband der Grünen Wirtschaft, fordert von Politik und Unternehmen rasche, umfassende und wirksame Schritte zur Bewältigung des Klimawandels. „Wir brauchen beim Klimaschutz nicht nur wortreiche Ankündigungen und Absichtserklärungen, sondern klare und ambitionierte politische Weichenstellungen“, so Gottfried Härle, Vorstand von UnternehmensGrün und Inhaber einer Brauerei im Allgäu. Eine konsequent angelegte Umweltpolitik nütze nicht nur dem Klima, sondern auch den Unternehmen. Härle: „Je erfolgreicher die Klimaschutzpolitik eines Landes, desto erfolgversprechender die langfristigen wirtschaftlichen Perspektiven seiner Unternehmen.“

Neben höheren Abgaben auf fossile Energieträger und einem Ausbau der staatlichen Förderprogramme im Bereich der Gebäudesanierung fordert der ökologisch orientierte Unternehmerverband insbesondere auch eine Ausweitung und eine konsequentere Anwendung von ordnungspolitischen Regelungen. Dazu zählen Verbrauchsobergrenzen für Haushaltsgeräte, Kraftfahrzeuge und andere Konsumgüter genauso wie verbindliche Vorschriften zum Einsatz von regenerativen Energieträgern bei Heizungssanierungen.

Ein großes Potenzial zur Steigerung der Effizienz bei der Energieerzeugung sieht UnternehmensGrün im Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. “Diese Technologie wurde von der Politik über viele Jahre stiefmütterlich behandelt. Es ist dringend erforderlich, die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Einspeisung von Kraft-Wärme-Strom deutlich zu verbessern“, so Gottfried Härle.

Schließlich, so UnternehmensGrün in einem aktuellen Positionspapier zur Klimapolitik, müsse die Politik den Ausbau erneuerbarer Energien massiv vorantreiben. Dazu zähle der Abbau politischer wie gesetzlicher Hemmnisse, insbesondere bei der Windenergie und der Geothermie, aber auch die möglichst rasche Einführung eines Einspeisegesetzes im Wärmemarkt.

UnternehmensGrün fordert Wirtschaft und Unternehmen auf, diese – in vielen Fällen einschneidenden – politischen Maßnahmen nicht zu blockieren, sondern aktiv mitzutragen. „Dies liegt im ureigenen Interesse unserer Betriebe. Denn: Über die Wettbewerbsfähigkeit von morgen entscheiden die Herstellungsverfahren, Produkte und Dienstleistungen von heute. Den vollständigen Beitrag „Klimaschutz: Mehr Taten statt Worte“ finden Sie unter: www.unternehmensgruen.de.

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Nina Scheer, Geschäftsführerin UnternehmensGrün, T: 0700 84347358