Das Unternehmen blickt auf zwei Jahre klimaneutrales Wirtschaften, eine langjährige Erfolgsgeschichte und vier in den letzten eineinhalb Jahren erhaltene Ehrungen zurück.

Am gestrigen Abend überreichte die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner den Umweltpreis Baden-Württemberg der Kategorie Handwerk an Gottfried Härle, Geschäftsführer der klimaneutral und regional wirtschaftenden Brauerei Clemens Härle aus Leutkirch im Allgäu. Nominiert ist das Unternehmen zudem für den 1. Förderpreis Nachhaltiger Mittelstand, den die Ethikbank heute in Erfurt verleiht.

Und damit nicht genug: Vergangenen Freitag wurde die Brauerei bei der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2010 in Düsseldorf aus über 550 Bewerbern unter die „top drei“ der nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands gewählt.

Den „Auftakt“ der Ehrungen bildete die Verleihung des Deutschen Solarpreises durch EUROSOLAR am 16. Oktober 2009 auf Grundlage der Umstellung des Energieeinsatzes der Brauerei auf 100 % Erneuerbare Energien.

Gottfried Härle blickt auf eine äußerst erfolgreiche Entwicklung des nunmehr in der vierten Generation familiengeführten Unternehmens. Er setzt seit gut 20 Jahren auf Nachhaltigkeit. Neben dem Einsatz Erneuerbarer Energien und dem regionalwirtschaftlichen Ansatz zählen hierzu die Reduzierung des Frischwasserverbrauchs, der Verzicht auf Einweggebinde und Aluhalsfolien an den Flaschen sowie der Fuhrpark der Brauerei, der bereits seit 1998 ausschließlich mit regional erzeugtem und aus regionalen Energiepflanzen stammendem Biodiesel betankt wird.

Das Engagement für ökologisches Wirtschaften bringt Gottfried Härle auch politisch ein. Er zählt zu den Gründungsvätern des Bundesverbandes der grünen Wirtschaft, UnternehmensGrün, dessen Vorstand er seit 1992 angehört. „Auch die Rahmenbedingungen müssen stimmen, wenn nachhaltiges Wirtschaften erfolgreich und zukunftsfähig soll“, so Härle in Bezugnahme auf die Verbandsarbeit.

Pressekontakt: Dr. Nina Scheer, scheer@unternehmensgruen.de