Das Jahr 2014 hat UnternehmensGrün für eine inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung genutzt: Der Verband verzeichnete ein Mitgliederwachstum von über zehn Prozent, die Weichen für die Gründung des europäischen Netzwerks von grünen Unternehmerverbänden Ecopreneur.eu wurden gestellt und die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt.

In der politischen Lobbyarbeit lagen die Schwerpunkte auf der Europäischen Vernetzung, der kritischen Begleitung der Debatte um das geplante Freihandelsabkommen TTIP und der Energiepolitik. Während der UnternehmensGrün-Berlintage von 6. bis 8. Mai und fortlaufend erfolgten Gespräche mit Politiker_innen unterschiedlichster Fraktionen wie zum Beispiel MDB Dirk Becker (Sprecher der AG Wirtschaft und Energie, SPD), MDB Kerstin Andreae (Stellv. Fraktionsvorsitzende, Bündnis 90/Die Grünen), Staatssekretär Gunther Adler (BMUB, SPD) oder Günther Oettinger (EU-Kommissar für Energie, CDU).

2014 organisierte UnternehmensGrün verschiedene Veranstaltungen wie etwa zu Umwelt-Wirtschaftsethik mit dem Titel “Sauberes Trinkwass für alle?!”, die Abschlusspräsentationen der BNE-Projekte in Berlin und Stuttgart, eine Podiumsdiskussion unter dem Titel “Solider Mittelstand und Dezentrale Wirtschaft statt Big Business” sowie neun Regionaltreffen. Im Rahmen der Jahrestagung 2014 wurden die Themen Bürgerenergie, Steuergerechtigkeit und moderne Selbstverwaltung der Wirtschaft diskutiert. Unter der Überschrift „Kleine Unternehmen in Zeiten der großen Koalition“ hatte UnternehmensGrün nach Stuttgart geladen. Neben Vorträgen und Diskussionen stand auch eine Führung durch die Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei auf dem Programm.

UnternehmensGrün verfasste drei Positionspapiere zu den Themen TTIP, EEG-Novelle und Freiwilligkeit im Kammerwesen sowie einen offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Im Rahmen des Projekts „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wurden Schüler_innen und Auszubildenden unternehmerisches Denken unter dem Leitbild nachhaltigen Wirtschaftens vermittelt. Im Jahr 2014 wurde dieses Projekt sowohl in Baden Württemberg als auch in Berlin durchgeführt.

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