Am 28. April fand in München der Impulsabend „Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt“ statt, der von UnternehmensGrün und der Designagentur merz punkt organisiert wurde.

Martina Merz, Unternehmerin aus München und Vorstand von UnternehmensGrün, organisiert diesen Abend mit besonderem Engagement. Ihre Motivation? „Ein wesentlicher Aspekt von Nachhaltigkeit ist Vielfalt. Diversität. Und das gilt nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern auch für Menschen und Kulturen. Deshalb bringen wir hier in der GUBE20 unterschiedliche Blickwinkel und unterschiedliche Geschichten zusammen, um Impulse und Motivation zu vermehren – wir sind überzeugt, dass dieser Abend jeden einzelnen, der und die sich für die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt engagiert, persönlich weiterbringt!“

An diesem Abend in München ist eben diese genannte Vielfalt zusammengekommen: Menschen mit unterschiedlicher Motivation haben deutlich gemacht, wie sie alle dasselbe Ziel erreichen wollen. Die Integration von Geflüchteten gesellschafts-, sozialsystem- und zukunftsfähig zu gestalten. Nicht nur aus persönlichem Engagement, auch aus unternehmerischer und wirtschaftlicher Sicht stellt die Integration von Migranten eine Aufgabe dar, die, bleibt sie unbeachtet, unsere Wirtschaft und somit unsere Gesellschaft wieder einholt.

Dazu äußerten sich aus der Politik Magarete Bause, Fraktionsvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, sowie aus der Wirtschaft Elfriede Kerschl von der IHK München und Oberbayern (Leitfaden für Unternehmer).

Genauso haben etablierte Unternehmen und Start-Ups gezeigt, was sich alles schaffen lässt bzw. wie man Chancen ganz konkret nutzen kann. Der Biomarkt Vollcorner mit 15 Filialen im Raum München beschäftigt u. a. einen Abteilungsleiter, der aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet ist. Zuvor hatte das Unternehmen ihn bereits zum Einzelhandelskaufmann ausgebildet. Auch die Personalvermittlung stellt einen attraktiven Bereich für innovative Start-ups dar: ob Zeitarbeitsvermittlung oder Onlinejobbörse, junge Unternehmen wie refugeework.at, Social-Bee und Social Impact Recruiting zeigen, dass es funktioniert.

Eben deshalb ist es auch so wichtig den Gedanken des nachhaltigen Wirtschaftens an die Neumitglieder unserer Arbeitswelt weiterzugeben. Hier geht mit bestem Beispiel UnternehmensGrün-Vorstandsmitglied Gottfried Härle von der Clemens Härle Brauerei in Leutkirch/Allgäu voran. Er beschäftigt bereits seit längerem Menschen mit Fluchthintergrund in verschiedenen Arbeitsbereichen innerhalb seines Unternehmens.

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