„Um Werte in der Unternehmens-DNA zu verankern, steht zu Beginn die Erkenntnis, dass alle Abteilungen mitgenommen werden müssen.“, sagt Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün, zur Eröffnung des CSR-Fachtags auf der FAIR FRIENDS in Dortmund. Der Fachtag stand unter dem Motto „Werteorientiertes Handeln in der Wirtschaft“ – u.a. sprach Dr. Britta Freis, Abteilungsleiterin Kommunikation und Entwicklung beim UnternehmensGrün Mitglied GLS-Bank über die Kraft von Nachhaltigkeitsberichten.

Katharina hielt eine Keynote zum Thema „Werte in der Unternehmens-DNA verankern“, gab einen Überblick über den Wertewandel in der Wirtschaft und informierte über Pionier-Unternehmen, die den Ansatz der Nachhaltigkeit bereits verinnerlicht haben.

Im Rahmen eines Interviews der dpa für den CSR-Trendbericht machte Katharina deutlich: „Vielleicht haben 90 Prozent der Unternehmen einen CSR-Manager, doch die Zahl spielt eigentlich keine Rolle“. Viel wichtiger sei die Frage, mit welchen Kompetenzen sie ausgestattet seien. Das System sei erst dann etabliert, wenn kein CSR-Manager mehr gebraucht werde, sondern die Aspekte in die Unternehmens-DNA verankert worden seien.

„CSR lohnt sich für alle“, ist sich die UnternehmensGrün-Chefin sicher. Schließlich gehe es um die Zukunftsfähigkeit des Betriebs, um die Umwelt und den Menschen.

Was braucht es, um Werte in die Unternehmens-DNA zu verankern?

  • Wollen ist der Anfang
  • Verankerung in allen Abteilungen („erfolgreich, wenn es keine/n extra CSR-Manager/in mehr braucht“)
  • Umsetzung durch Umweltmanagement-Systeme, Lieferketten, Erfassung von Nachhaltigkeitsdaten, u.a.
  • Gemeinsame Arbeit an Vision & Leitbild
  • Kommunikation (Tue Gutes und rede darüber, Reportinginstrumente wie GRI, DNK, B.Corp, GWÖ, WIN Charta)

Lesen Sie hier den ausführlichen Trendbericht des CSR-Fachtages, in dem auch Expertin Katharina Reuter zu Wort kommt.