Die mentale Innovation: Werte und Einstellungen öko-fairer Unternehmer_innen
Wie kommt das Neue und Gute in die Welt?

Datum: 8.11.2017, 19 – 21 Uhr
Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

Mit:

  • Gerd Hofielen, im Vorstand bei UnternehmensGrün und Sprecher der Gemeinwohl-Ökonomie
  • Michael Stober, Landgut Stober (Mitglied UnternehmensGrün)
  • Orsine Mieland, abitare Tischlerei Gmbh

Glyphosat auf dem Acker, Dichlorbenzol in Matratzen, Dieselgate sind die Probleme, die uns die konventionelle Wirtschaft beschert. Die Auseinandersetzung zwischen öko-fairem und konventionellem Wirtschaften findet in allen Branchen statt. Die umstrittensten sind Agrarwirtschaft, Chemie, Automobilindustrie und Energiewirtschaft.

Es gibt Unternehmen, die Umwelt- und soziale Herausforderungen schnell und bereitwillig angehen. Sie nehmen die Veränderungen kreativ auf und passen ihre Produkte und Praktiken an. Was befähigt diese Unternehmen, grundlegend neue Wege zu gehen? Wie sehen sie ihre Aufgabe in der Welt? Was sind die mentalen Grundlagen ihrer Innovationen?

Die wesentliche Innovation ist im Bewusstsein und im Weltbild der Unternehmer_innen zu sehen. Die innovativen Kräfte denken Wirtschaft umfassend. Sie sehen die Wirkungen des Unternehmens im Kontext von gesellschaftlichen Herausforderungen. Fortschrittliche Unternehmen sind die Pfadfinder_innen in die Zukunft der Wirtschaft.

Die Ergebnisse einer Studie, die auf 35 Interviews mit fortschrittlich denkenden Unternehmener_innen basiert, zeigen, wie und wofür sie Verantwortung akzeptieren, wie sie in Entscheidungen öko-faire Kriterien aufnehmen, woher sie die Einsichten und die Kraft nehmen. Die große Überraschung: sie finden das sehr erfreulich und sinngebend und erhalten aus dem Umfeld viel Anerkennung dafür.

Der Autor der Studie, Gerd Hofielen, ist Mitglied bei UnternehmensGrün und Sprecher der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Studie wurde vom Institut of Sustainability Studies, Potsdam, unterstützt.

Einige der befragten Unternehmen werden ihr Verständnis von Verantwortung und wie es ihre Entscheidungen motiviert, in der Diskussion vorstellen.


Ausklang ab 20:30 Uhr: Zeit für den persönlichen Austausch und das Netzwerken untereinander. Kooperationen, die durch diese Abende mit entstehen, sind die wirklichen Erfolge eines nachhaltigen Unternehmensnetzwerkes. 

Bitte melden Sie sich – und gerne auch interessierte Geschäftspartner_innen – für den Abend an.
Kontakt: Stefanie Herzog, UnternehmensGrün, herzog[at]unternehmensgruen.de

Hintergrund:
UnternehmensGrün e.V., Gemeinwohlökonomie Berlin und taz, die Tageszeitung haben einen gemeinsamen Ort für die Fragen einer nachhaltigen, ethischen, gemein­wohl­orientierten Wirtschaft geschaffen. Unter der Überschrift „Berliner Unternehmensgespräche – Umwelt.Ethik.Gemeinwohl.“ diskutieren unsere Unternehmen im Rahmen von fünf Veranstaltungen jährlich wichtige Fragen einer ethisch-ökologischen Unternehmensführung und Wirtschaftspolitik.

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