Bergsportausrüster und UnternehmensGrün-Mitglied VAUDE  ist dem politischen Aufruf nach Integration im Arbeitsmarkt gefolgt und hat 12 Geflüchtete fest angestellt. Mittlerweile sind alle eingearbeitet, leisten ihren Beitrag im Unternehmen und sind sozial integriert. Nun droht sieben Mitarbeiter_innen die Abschiebung. “Wir haben Verantwortung übernommen und viel Zeit und Geld investiert. Nun sollen wir die Arbeitskräfte, die wir dringend brauchen, wieder verlieren. Das wäre für uns ein hoher wirtschaftlicher Schaden, ganz zu schweigen von der menschlichen Katastrophe. Wir wollen nicht länger Spielball der Politik sein”, so Antje von Dewitz, VAUDE Geschäftsführerin. Deshalb startete VAUDE eine Initiative, der sich innerhalb weniger Wochen über 80 Betriebe und drei Verbände aus Baden-Württemberg anschlossen. Gemeinsam setzen sie sich für ein Bleiberecht geflüchteter Mitarbeiter_innen mit festem Arbeits- oder Ausbildungsplatz ein. Am 19. April wurde die Unternehmens-Initiative unter der Federführung von Antje von Dewitz und Gottfried Härle, Vorstand von UnternehmensGrün und Inhaber der Brauerei Härle, vom baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl in Stuttgart empfangen.