Gastbeitrag von Boris Gloger, BNW-Mitglied und Visionsförderer

Wir stecken mitten in den wichtigsten Koalitionsverhandlungen unserer Zeit. Nein, wir sprechen nicht von Berlin – die Rede ist von Mensch und Erde. Tatsächlich ist es so: Der Mensch verhandelt einseitig. Wir sind auf die Erde angewiesen, sie aber nicht auf uns. Klimaschutz ist also kein optionales Ziel. Es muss das Primärziel sein.

Unser Unternehmen borisgloger consulting ist Mitglied im BNW, weil wir glauben, im Verband mehr bewegen zu können. Denn seien wir ehrlich: Unsere progressiven Ideen zum Klimaschutz können wir als kleine und mittlere Unternehmen nur mit starken Partnern in die Politik tragen.

Deshalb gehen wir mit dem BNW gemeinsam einen kleinen Schritt weiter in diese Richtung: Über unseren Mitgliedsbeitrag hinaus fördern wir die ideelle Verbandsarbeit, um die Chance zu bekommen, noch stärker im politischen Berlin gehört zu werden. Dafür haben wir uns bei borisgloger consulting dazu verpflichtet, den BNW drei Jahre lang mit einer Spendensumme von jährlich 30.000 Euro zu unterstützen, beginnend mit diesem Jahr.

Wir möchten damit auch ein Vorbild für die anderen Mitgliedsunternehmen des BNW sein, ihren Fokus noch mehr auf die politische Arbeit zu richten. Klimaschutzorganisationen weltweit haben vorgemacht, dass wir politisch aktiv werden müssen. Handeln statt verhandeln. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft als der neue Verband der Wirtschaft – das ist die Vision, sagt Dr. Katharina Reuter, BNW-Geschäftsführerin, in unserem kürzlich aufgenommenen Podcast-Gespräch.

Ist diese Art von Lobbyismus ethisch vertretbar? Ja, denn sie zielt zuallererst auf das Wohl der Allgemeinheit, nicht auf das unserer Unternehmen. Sie zielt auf den Umwelt- und Klimaschutz.

Lasst uns unsere Stimme stärken, indem wir in diese Lobbyarbeit investieren – stärker, als wir es bisher konnten. Denn: Wenn dieser Koalitionsvertrag scheitert, dann scheitern wir alle.