Im März ist der vierte Green Startup Monitor erschienen. Der Green Startup Monitor wird vom Startup Verband und vom Borderstep Institut jährlich herausgegeben. Der Fokus der diesjährigen Studie lag auf der Herausarbeitung der Bedeutung von grünen Startups als Innovationstreiber in der Green Economy. Darüber hinaus wurden die Herausforderungen und Bedürfnisse von grünen Startups gemessen und politische Handlungsempfehlungen für die Verbesserung des Gründungsumfelds für grüne Startups formuliert.

Durch die Studie des Green Startup Monitors konnten 6 Kernergebnisse festgelegt werden.

Zum einen wurde festgestellt, dass Grüne Startups einen zentralen Bestandteil des deutschen Gründungsökosystems darstellen und damit mittlerweile einen Anteil von 29 % ausmachen.

Hinzu kommt, dass der Gründerinnenanteil der grünen Startups mit 21 % signifikant höher ausfällt als im gesamten Gründungsökosystem.

Hochschulen konnten als Hotspot grüner Gründungen identifiziert werden. Fast ein Drittel aller grünen Startups sind forschungsnahe Gründungen.

35% der grünen Startups wollen ihre ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsziele mit schnellem Wachstum und starker Marktveränderung erreichen. Im Green Startup Monitor werden sie daher als transformationsorientierte Startups bezeichnet.

Nach dem Abbau der Bürokratie für Unternehmensgründungen (40 %) bildet die Förderung von Innovationen zur Bekämpfung des Klimawandels (38%) die zweite Kernforderung deutscher Startups an die Politik.

Die Ergebnisse des Green Startup Monitor haben außerdem ergeben, dass transformationsorientierte Startups größer denken und somit deutlich innovativer handeln. Nichtsdestotrotz bildet der Kapitalzugang für 44 % eine zentrale Herausforderung für grüne Startups.

Der gesamte Green Startup Monitor 2022 und alle weiteren Ergebnisse sind hier zu finden.