Projekte

In seiner mehr als 25jährigen Verbandsgeschichte hat der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft eine Reihe von Projekten angestoßen, durchgeführt und begleitet. Hier geben wir einen Überblick über aktuelle Initiativen des Verbandes.

Pinnwand mit Zetteln

Abgeschlossene Projekte

Bauernhöfe, Lebensmittelhandwerk, Handel und Gastronomie – hier besteht die konkrete Chance, Stadt und Land zusammenzubringen. Der BNW informierte über Möglichkeiten, wie ein von Bürger:innen getragener Regionalverbund für ökologische und sozial nachhaltig produzierte Lebensmittel aussehen kann. Für eine neue Ernährungspolitik sind gerade auch lokale und regionale Absatzwege wichtig. Mit dem Ziel, dass Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Betriebe und gute Lebensmittel in der Region bleiben.

Das Projekt „Gutes Essen für alle: Stadt und Land zusammenbringen – Informationsveranstaltung & Best Practice Präsentation“ wurde gefördert durch das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.

Das Verbundprojekt “mach Grün!” wurde im Rahmen des ESF-Bundesprogramms des BMUB „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf (BBNE)“ durchgeführt. Das Projekt bietet jungen Menschen zwischen 14 und 25 Jahren Erlebnisräume zur Erkundung des „Greenings“ der Berufe. Im Zentrum stehen Workcamps zur Berufsorientierung, Wettbewerbe und ein Grüner Gipfel. Konkrete Erfahrungen in Unternehmen, mit interessanten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis helfen Jugendlichen, ihre eigene Potentiale zu erkennen.

Das Projekt „mach Grün! Zukunft in deiner Hand“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf – BBNE” durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Im Projekt „Pilot-Matching-Marktplatz zwischen Umwelt NGOs und Unternehmen“ bündeln Akteure aus Wirtschaft (KMU) und Umweltorganisationen (kleinere Umwelt-NGOs) ihre Ressourcen und Kompetenzen, um gemeinsam neue Lösungswege zu gehen. Die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft und das Anstoßen notwendiger sozialer Innovationen erfordern heute immer mehr Kooperationen. Um Kooperationen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und kleineren Umwelt-NGOs zu stärken, wird im Rahmen des Projektes ein „Marktplatz“ geschaffen, auf dem Pilot-Matchings initiiert werden soll.

Der BNW knüpfte mit diesem Projekt an die Forschungsarbeit des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU), des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und UPJ e.V. an. Die Ergebnisse kommen zum Einsatz und dienen als Arbeitsgrundlage für dieses Pilot-Matching-Projekt. Daher kann auf die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den oben genannten Institutionen zurückgegriffen werden. UPJ e.V. macht zudem bereits bei „Gute Geschäfte – Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige“ Erfahrungen mit dem Verbinden von Unternehmen mit sozialen Projekten.

Daneben soll es zu konkreten Vereinbarungen kommen. Dafür werden im Vorfeld Biete-Suche-Abfragen getätigt, um erste Verknüpfungsmöglichkeiten aufzuzeigen. In einem Handout #HowToCooperate werden Tipps und Tricks und Best Practice Beispiele vorgestellt. Über Interviews und Grafiken werden diese Empfehlungen öffentlichkeitswirksam vorgestellt (über Soziale Medien wie Twitter, Facebook, Instagram). Darüber hinaus lassen sich über die Vernetzung untereinander und den Austausch über verschiedene Geschäftsmodelle auch gemeinsam innovative Lösungen für umweltpolitische Probleme entwickeln.

Dieses Projekt wurde gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.
Projektlaufzeit: 01.07.2017 – 30.11.2018

 

Modellhafte Verankerung der SDGs in kleinen und mittleren Unternehmen

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen sind politische Leitlinien auf wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Ebene. Das Projekt „SDGs praxisnah umsetzen“ vereint kleine und mittlere Unternehmen, die ein starkes Interesse an der Umsetzung von Nachhaltigkeitsleistungen haben. Immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer wünschen sich Orientierung, wie sie die SDGs praxisnah umsetzen können. Im Projekt wurden Maßnahmen entwickelt, die die unternehmerische Wirklich­keit berücksichtigen und umsetzbare Vorschläge liefern.

Ablauf und Meilensteine:
Im Rahmen des Projekts wurde ein Partnerkreis mit Unternehmen etabliert, der gemeinsam mit dem Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft die Fragestellungen erörterte. Ziel war es die Annäherung an ein Modell für Unternehmen, wie die SDGs im Betrieb umgesetzt werden können. Die Liste der möglichen (Umwelt-)Managementsysteme in den Unternehmen ist lang, ebenso die verschiedenen Möglichkeiten des Nachhaltigkeitsreportings. Der Partnerkreis diskutierte und prüfte zudem die Möglichkeiten, inwieweit die SDGs in die betrieblichen Managementsysteme integriert werden können. Zu den Meilensteinen im Projekt gehörten Veranstaltungen, die sich mit ausgewählten SDGs beschäftigten. Neben einem Handout #HowTo „SDGs praxisnah umsetzen“ wurden im Rahmen einer Abschlusskonferenz die Ergebnisse vorgestellt.

Folgende Veranstaltungen wurden durchgeführt:

Pressemitteilungen:

# 28. Juni 2019 „Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung können Leitstern für Nachhaltigkeit in Unternehmen sein“
# 25. Oktober 2019 „Wirtschaft For Future braucht Vorbilder“

Das Projekt „SDGs praxisnah umsetzen“ (Laufzeit 1.3.2018 – 31.12.2019) wurde gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.

Handout #HowTo „SDGs praxisnah umsetzen“

Firmenenergie – innovative Umsetzungsbeispiele aus Unternehmen

Dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien ist eine der Säulen der Energiewende. Im Rahmen des Projektes „Unternehmensstrom – Praxisnetz und Etablierung von Demonstrationsbetrieben“ führte der BNW einen Wettbewerb für innovative Projekte zur Eigenstromversorgung durch und bezuschusste die Sieger:innen mit einer Summe von bis zu 15.000 EUR. (Der Wettbewerb ist bereits abgeschlossen). Die Auswahl der Projekte erfolgte durch eine Jurybewertung. Die in dem Projekt identifizierten Projekte wurden zudem öffentlichkeitswirksam aufbereitet und in einem Leitfaden dargestellt.

Leitfaden Firmenenergie

Projektlaufzeit: 01.02.2019 – 30.4.2020

Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Pressemitteilung zum Projektabschluss

Wahlprüfsteine 2017

Zur Bundestagswahl 2017 hat der BNW Wahlprüfsteine zur Eigenversorgung von Unternehmen mit erneuerbaren Energien und Sektorkopplung formuliert. Eine Zusammenfassung sowie detaillierte Antworten der Parteien gibt es auf der BNW-Website:

Pressemitteilung Wahlprüfsteine Eigenversorgung

StartGreen@School wird die Nachhaltigkeitsausrichtung bestehender Schüler:innenfirmen sowie die Gründung nachhaltiger Schüler:innenfirmen fördern. Zudem werden Angebote zur Förderung der Kompetenz pädagogischer Fachkräfte für nachhaltiges Unternehmertum gemacht und Schulen mit nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen und grünen Start-ups vernetzt. Durch diese Vernetzung werden junge Menschen motiviert, nach der Schulzeit ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen zu gründen.

Neben einer Sensibilisierung für den Klimaschutz stehen auf Seiten der Schüler:innen das aktive Handeln und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit im Vordergrund. Für die Etablierung einer nachhaltigen Gründungskultur in Schulen sind zusätzlich weitere Kompetenzen in den Feldern Öffentlichkeitsarbeit und Projekt- und Businessplanung notwendig, die die Schüler:innen vermittelt bekommen und direkt einsetzen. So werden Aspekte der Umweltbildung, eine messbare Einsparung von Treibhausgasemissionen und die praktische Anwendung von lebensnahen ausbildungs- und berufsrelevanten Kompetenzen verbunden.

Informationsflyer

Zu den Projektpartnern gehörten BNW e.V., das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH, Institut Futur der FU Berlin und BildungsCent e.V.

StartGreen@School ist am 01.10.2016 gestartet und läuft bis zum 30.09.2019. Das Projekt wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

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