Starker Start 2026: ZINQ, Techem, Viva con Agua und Utopia verstärken den BNW
„Wettbewerbsfähigkeit geht mit Umwelt- und Klimaschutz Hand in Hand. Die neuen Stimmen im BNW sind ein starkes Signal zum Jahresauftakt – auch an die Politik. Immer mehr Unternehmen sehen in der strategischen Ausrichtung zu mehr Nachhaltigkeit einen Wettbewerbsvorteil. Sie liefern Lösungen für eine moderne, zukunftsfähige Wirtschaft“ so Prof. Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft.
Techem für mehr Tempo und Skalierung
Neumitglied im BNW ist unter anderem Techem. Seit über 70 Jahren ist Techem führender Energiedienstleister in der Immobilienwirtschaft. „Als Anbieter digitaler Lösungen für energieeffiziente und nachhaltige Gebäude treiben wir bei Techem die Energiewende im Gebäudesektor aktiv voran“ so Matthias Hartmann, CEO der Techem GmbH. „Der Beitritt zum Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft ist für uns ein konsequenter Schritt, um uns mit Unternehmen zu vernetzen, die ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden. 2026 wird entscheidend sein: Es braucht mehr Umsetzungstempo, verlässliche regulatorische Leitplanken und die Skalierung bewährter Effizienztechnologien. Der BNW bietet dafür eine starke Plattform an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik. Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, praktikable Lösungen schneller in die Breite zu bringen.“
ZINQ als gelebte Verbindung von Wachstum und Nachhaltigkeit
Die ZINQ GmbH & Co. KG zeigt, wie energie- und rohstoffintensive Industrien durch Innovation und Kreislaufwirtschaft klimakompatibel transformiert werden können. „Mit unserem zirkulärem Geschäftsmodell verbinden wir Wachstum und Nachhaltigkeit und verstehen uns als Pionier der zirkulären Oberflächentechnik“ so Lars Baumgürtel, CEO von ZINQ. Zuletzt wurde das Unternehmen – u.a. für das Kreislaufmodell Planet ZINQ - mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. „Wir nehmen die Verleihung des Deutschen Umweltpreises für Planet ZINQ zum Anlass, unser Engagement für zirkuläres Wirtschaften zu verstärken. Der BNW ist uns als Plattform im Dialog zwischen Politik und Wirtschaft schon länger ein wichtiger Partner und jetzt als Mitglied wollen wir die notwendigen Bedingungen aktiv mitgestalten, um zirkuläre Produkte auf Märkten wettbewerbsfähig und damit zum Standard zu machen. Denn zur Entwicklung einer Produktqualität nach den Prinzipien der Triple-Zero-Klimaneutralität, ohne Emissionen, ohne Abfall und ohne Umweltverschmutzung, gibt es langfristig keine Alternative. Für die Umsetzung und den Dialog zwischen Unternehmen und Gesetzgeber brauchen wir den BNW, um unsere praktische Erfahrung für eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik einbringen zu können.“
Viva con Agua - mit nachhaltigen Konsumprodukten für Wasser als Menschenrecht
Ebenfalls frisch mit an Bord beim BNW ist Viva con Agua. Das Social Business unterstützt mit nachhaltigen Konsumprodukten wie dem Viva con Agua Mineralwasser oder dem Gasthaus „Villa Viva“ die Wasserprojekte der Viva con Agua-Bewegung finanziell. „Wasser ist Leben und gleichzeitig garantiert ein Brunnen allein kein sicheres, menschenwürdiges Leben“ so Mario Klütsch, Geschäftsführer der Viva con Agua GmbH. Mit Viva con Agua festigt der BNW seine starke Verankerung in der Hansestadt – u.a. Otto, traceless, Tomorrow, Lemonaid und der FC St. Pauli sind Teil des Hamburger BNW-Netzwerks. „Uns ist klar, dass nachhaltige Veränderung nur im Netzwerk funktioniert – alleine können wir die Herausforderungen nicht stemmen. Der BNW bietet einen Rahmen, um unsere Standards zu reflektieren, von anderen Organisationen zu lernen und unsere eigene Wirkung kontinuierlich zu verbessern“ so Klütsch zur Motivation, dem BNW beizutreten.
UTOPIA und die Geschichten des Gelingens
Eine starke Community bringt auch die UTOPIA in den BNW ein. Deutschlands einflussreichster Medienmarke für Nachhaltigkeit folgen über 650.000 Menschen. Die Marke steht für einen Journalismus mit Haltung. Dr. Meike Gebhard, Geschäftsführerin der UTOPIA GmbH und SAIM GmbH ist überzeugt: „Der nachhaltigen Wirtschaft gehört die Zukunft. Wir haben allen Grund, den Rücken gerade zu machen, und sollten dem Narrativ von „Nachhaltigkeit ist out“ etwas Kraftvolles entgegensetzen. Ein positives Narrativ einer zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei helfen Trends und Marktdaten. Und dabei hilft Kommunikation über die vielen positiven Geschichten des Gelingens.“
Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft freut sich über den Zulauf an neuen Mitgliedern. „Unsere Neumitglieder beweisen einmal mehr, dass nachhaltige Geschäftsmodelle neue Perspektiven, Lösungen und Wettbewerbsvorteile bieten. Der BNW ist der Ort, an dem all das greifbar ist und Zukunft entsteht. Das macht uns stolz und das treibt uns jeden Tag wieder an“ so Prof. Dr. Katharina Reuter abschließend.