Werte & Wurzeln

Vision

Mit Herz und Verstand, Kompetenz und Glaubwürdigkeit sind wir Taktgeberin in Öffentlichkeit und Politik für die ökologische und soziale Transformation der Wirtschaft. Unsere Mitglieder treiben durch Pioniergeist, Vielfalt und lebendigen Austausch Lösungen und Konzepte für eine zukunftsorientierte Wirtschaft voran.

Mission

Als attraktives Netzwerk bieten wir Unternehmen, die die ökologische und soziale Transformation der Wirtschaft vorantreiben, Inspiration, Austausch und Zusammenhalt nach innen sowie eine starke und respektierte politische Stimme nach außen.

Werte & Wurzeln

Als sich 1992 der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft unter dem Namen UnternehmensGrün gründete, kommentierte dies ein FDP-Landtagsabgeordneter in Stuttgart mit den Worten: „Ein ökologischer Unternehmerverband – das gibt´s doch gar nicht!“. Aber der Gründungsimpuls war eben gerade die Überzeugung, dass Ökologie, Soziales und Wirtschaftlichkeit kein Widerspruch sind. Heute ist Nachhaltigkeit in der Mitte der Wirtschaft angekommen. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Diversity keine Modethemen sind, sondern wirtschaftliche Notwendigkeit. Wichtige Treiber sind hier die politische Rahmensetzung aus Brüssel und Berlin, die Nachhaltigkeitsvorgaben von Investoren und Banken und die Nachfrage aus dem Markt. Und natürlich ist die Purpose-Orientierung heute auch ganz zentral für Fachkräftegewinnung und Bindung von Mitarbeitenden.

Die Authentizität ist bis heute ein Markenzeichen des Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft – da sich der Verband von anderen Unternehmensverbänden nicht nur durch seine inhaltliche Ausrichtung, sondern auch durch seine Akteur:innen und Repräsentant:innen unterscheidet. Die handelnden Vorstände sind nicht Angestellte des Verbandes und auch nicht Angestellte ihrer Verbandsunternehmen. Sie sind persönlich haftende Gesellschafter:innen und Geschäftsführer, Inhaber:innen ihrer Betriebe und damit auch für Gesprächspartner:innen in der Politik authentische Wirtschaftsvertreter:innen.

Ziele

  • Ökologisch orientiertes Wirtschaften und soziale Verantwortung von Unternehmen
  • Soziale Kreativität von Unternehmen für die Wettbewerbsfähigkeit von morgen
  • Förderung einer regionalen, klein- und mittelbetrieblich ausgerichteten Wirtschaftsstruktur
  • Impulse für eine umweltorientierte Förder-, Steuer- und Abgabenpolitik
  • ökologisch orientierte Beschaffungs- und Investitionspolitik
Der BNW im Portrait (PDF)
Gründungserklärung von 1992

Gründungserklärung als Download

UnternehmensGrün – Verband zur Förderung umweltgerechten Wirtschaften

Der Verband ‘UnternehmensGrün’ versteht sich als unabhängiger Zusammenschluss von Selbständigen und leitend in der Wirtschaft Tätigen, die sich für eine ökologische Ausrichtung und Erneuerung der Wirtschaft einsetzen.

Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt:

1. sich für eine konsequente Verwirklichung ökologischer Konzepte und Strategien in Wirtschaft und Gesellschaft einzusetzen. Ökologisch angepasste Produkte, Produktions- und Distributionsverfahren tragen nicht nur zur Verringerung der Umweltbelastung bei. Sie eröffnen zudem neue, zukunftsträchtige Märkte und werden somit die weitere Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts entscheidend prägen.

2. soziale Innovation in Betrieben und Wirtschaft zu fördern. Im Zeichen eines allgemeinen Wertewandels werden Arbeitsbedingungen, Mitwirkungsmöglichkeiten und Freiräume bei der Arbeitszeitgestaltung für die Gewinnung und Motivation qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wichtiger. Die soziale Kreativität von Unternehmen und der Wirtschaft wird zu einem zentralen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von morgen.

3. sich für den Erhalt und die Förderung einer regionalen, klein- und mittelbetrieblich ausgerichteten Wirtschaftsstruktur einzusetzen, um der wachsenden Gefahr des Missbrauchs wirtschaftlicher Macht zu begegnen. Kleinere und mittlere Unternehmen sind flexibel und anpassungsfähig und daher ökologischen Herausforderungen eher gewachsen als großindustrielle Strukturen.

4. aus unternehmerischer Sicht, im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie, Stellung zu beziehen zu Konzepten, Modellen und Initiativen, die sich in der öffentlichen Diskussion befinden und Vorstellungen ökologischen Wirtschaftens aktiv in die politische Diskussion zu tragen.

5. aus unternehmerischer Sicht Impulse für eine Verbesserung der staatlichen Rahmenbedingungen im Sinne eines ökologischen, zukunftsorientierten Wirtschaftens zu entwickeln. Umwelt- und Steuergesetzgebung, Förderpolitik und eine ökologisch orientierte Beschaffungs- und Investitionspolitik der öffentlichen Hände bieten dazu eine Fülle von Anknüpfungspunkten.

6. als Clearing-Stelle zu wirken zwischen Wissenschaft und unternehmerischer Praxis.

7. solchen Unternehmen, die sich um die Realisierung ökologischer und sozial-innovativer Konzepte bemühen, ein Forum des Erfahrungsaustauschs zu bieten.

Die bestehenden Interessenverbände der Wirtschaft leisten die für eine wirtschaftlich und ökologisch effiziente Umsetzung notwendige Zusammenschau nicht, sondern behindern in vielen Fällen umweltorientierte und soziale Innovationen mit kurzsichtigen Kostenargumenten, die den mittel- und längerfristigen Chancen und Problemlagen nicht gerecht werden. ‘UnternehmensGrün’ will demgegenüber in seiner Arbeit ökonomische und ökologische Gesichtspunkte produktiv verknüpfen. ‘UnternehmensGrün’ sucht daher bewusst auch den Kontakt zu Umwelt- und Verbraucherverbänden, um ökonomisch tragfähige Konzepte für eine ökologisch angepasste Wirtschaft zu diskutieren.

Satzung

(Auszug aus der Satzung)

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes, insbesondere durch Förderung von ökologischem, sozialem und innovativem Wirtschaften. Dabei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

  • Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    den Einsatz für konsequente Verwirklichung ökologischer Konzepte und Strategien in Wirtschaft und Gesellschaft
  • die Förderung von sozialen Innovationen in Betrieben und Gesellschaft
  • den Einsatz für die Erhaltung und Förderung regionaler Wirtschaftsstrukturen
  • das Setzen von Impulsen zur Verbesserung der staatlichen Rahmenbedingungen
  • das Erarbeiten und Publizieren eigener Konzepte
  • öffentliche Stellungnahmen und Veranstaltungen
  • die Einrichtung von Kontaktstellen

Satzung als Download

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