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Verlässlichkeit statt Schlingerkurs: Breites Bündnis stärkt dem EU-Emissionshandel den Rücken

Gemeinsam mit acht weiteren Umwelt- und Wirtschaftsverbänden hat sich der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz gewandt. Die unterzeichnenden Organisationen fordern, sich auf europäischer Ebene klar für die Stabilität und Integrität des EU-Emissionshandels (ETS I) einzusetzen.

Europa Energie Klimaschutz
Bild von Industrieanlage

Der EU-Emissionshandel ist das zentrale marktwirtschaftliche Instrument im Klimaschutz. Er sorgt dafür, dass sich erneuerbare Technologien gegen emissionsintensive Kraftwerke durchsetzen, und macht Europa zum Standort der Industrie von morgen. Ein glaubwürdiges, stabiles CO2-Preissignal schafft Planbarkeit, belohnt Innovation und sichert bereits getätigte Transformationsinvestitionen am Wirtschaftsstandort Deutschland.

Der Appell des Bündnisses ist klar: Den EU-Emissionshandel bewahren und den CO2-Preis wirken lassen. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit braucht Europa Verlässlichkeit statt Schlingerkurs.

Unterzeichnet wurde der Brief neben dem BNW vom Deutschen Naturschutzring (DNR), BUND, der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF Deutschland.

 

Zum offenen Brief.