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BNW-Jahrestagung

Die jährliche Veranstaltung des BNW, wo wir gemeinsam mit Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die relevanten Fragestellungen für das Wirtschaften von morgen diskutieren. 

Header-Bild zu BNW Jahrestagung 2026: Wie Geld wirkt

Herzliche Einladung zur Jahrestagung 2026 | Wie Geld wirkt

Wie Geld wirkt – Finanzierung für eine Wirtschaft mit Zukunft

Geld wirkt – nachhaltig? In einer Welt, die sprichwörtlich von Geld regiert wird, braucht es Zugang zu Kapital, ob privat oder öffentlich. Für jede gute Idee und jedes ambitionierte Projekt, für Innovation und Transformation. 

Die Modernisierung unserer Wirtschaft scheitert nicht allein an fehlenden Innovationen – sondern an fehlgeleiteten Kapitalströmen. Jede Nachhaltigkeitsstrategie bleibt Stückwerk, solange fossile Geschäftsmodelle als geringes Risiko gelten und Zukunftsbranchen sowie Investitionen in das Gemeinwohl strukturell unterfinanziert sind.  

Das heißt: Wir brauchen mehr Wirkung für gleiches Geld. Wir müssen die bestehenden Finanzströme in neue Bahnen lenken. 

Auf der Jahrestagung des Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung nehmen wir die Wirkung des Geldes in den Blick. Die Finanzwirtschaft ist das unsichtbare Betriebssystem unserer Wirtschaft. Wir holen sie ans Licht, schauen uns die Hebel der Finanz- und Versicherungswirtschaft an und zeigen praxisnah, wie Finanzierung und Investitionen mehr Wirkung im Sinne einer Wirtschaft mit Zukunft entfalten können. 

Gemeinsam mit Expert:innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie den Teilnehmenden der Tagung diskutieren wir auf der Bühne und in Workshops Fragen rund um Sustainable Finance und Risikobewertung, Kapitalmobilisierung und alternative Finanzierungsmodelle.

Das ausführliche Programm folgt. 

 

Wir freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter, wertvolle Impulse und gute Gespräche!

  • Am 12. Oktober 2026
  • Von 13:00-18:30 Uhr
  • Bei der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 4, 10117 Berlin-Mitte

Zur Anmeldung

Rückblick auf unsere Jahrestagungen

Kooperation als Schlüssel für eine zukunftsfähige Wirtschaft

Inmitten multipler Krisen rückte das Programm der BNW-Jahrestagung 2025 gelungene Beispiele und Ansätze für wirkungsvolle Zusammenarbeit in den Fokus – zwischen Unternehmen, über Branchengrenzen hinweg und im Zusammenspiel mit Politik und Zivilgesellschaft. Im Zentrum standen Aspekte wie werteorientierte Unternehmensführung, Innovationskraft von Partnerschaften und das Potenzial gemeinsamer Gestaltung für mehr Resilienz, Orientierung und Zukunftssicherheit. Eröffnet wurde die Veranstaltung von BNW-Vorständin Dr. Antje von Dewitz (VAUDE). Carsten Träger, Parlamentarischer Staatssekretär im BMUKN, folgte mit einem politischen Grußwort. 

In vier Workshops wurde die Kraft der Kooperation auf unterschiedlichen Ebenen des Wirtschaftens vertieft. Dabei wurde beispielsweise deutlich: Genossenschaften zeigen sich in Krisen besonders stabil – dank Gemeinschaftssinn, breiter Kapitalbasis und gelebter Demokratie. New Work stärkt Selbstwirksamkeit und Agilität, wenn sie auf Vertrauen und Transparenz basiert und zum Unternehmen passt. Für zirkuläre Geschäftsmodelle ist eine klare gemeinsame Sprache entscheidend – und das strategisch verankerte „Why“. Ein starkes Narrativ für zukunftsfähiges Wirtschaften verbindet Resilienz, Innovationskraft und Ressourceneffizienz als klare Erfolgsfaktoren.

Den Abschluss der Tagung bildete ein politisches Panel mit den Perspektiven von Dr. Julia Verlinden, MdB Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Jung, MdB CDU, Sebastian Roloff, MdB SPD und Prof. Dr. Matthias Kalkuhl, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Die Moderation übernahm BNW-Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter. Die Diskussion machte deutlich, dass auch politische Vorhaben nur in Kooperation gelingen und dass der weitere Weg in Richtung Klimaschutz nur funktioniert, wenn alle an einem Strang ziehen.

Das Bühnenprogramm der BNW-Jahrestagung 2025 im Video

Eine Wirtschaft mit Zukunft ist regenerativ

Alle Wirtschaftsleistungen hängen von der Natur ab. Die Natur zu schützen und zu regenerieren, ist somit nicht nur essenziell für die Sicherung unserer Lebensgrundlage, sondern auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Höchste Zeit also, auf zukunftsfähige regenerative Rohstoffe zu setzen und Naturdienstleistungen nicht nur zu messen, sondern auch ihren wirtschaftlichen Wert zu benennen. Solange dieser Schatz nicht in ökonomische Berechnungen einbezogen wird, bleiben die Schäden, die durch unser Wirtschaften an der Natur entstehen, für das einzelne Unternehmen und auch das BIP ökonomisch unsichtbar. Die Folgekosten tragen wir als Volkswirtschaft und Gesellschaft.

Auf der BNW Jahrestagung 2024 diskutierten wir mit Expert:innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie allen Teilnehmenden daher u.a. die folgenden zentralen Fragestellungen rund um das Thema Wirtschaftsfaktor Naturkapital: 

  • Was bedeutet es, die Natur ökonomisch zu bewerten?

  • Welche Chancen bietet Naturkapital als Wirtschaftsfaktor für den Schutz und die Regeneration unserer Ökosysteme?

  • Wie schützen und nutzen wir Ökosystemdienstleistungen wirtschaftlich nachhaltig?

  • Wo stehen wir bei der Messung von Naturkapital und wie geht die Wirtschaft mit neuen Chancen und Risiken um?

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein paar Einblicke und weiterführende Informationen: 

Unser FAQ zum Thema Naturkapital

Aufzeichnung des Bühnenproramms 

After-Movie der BNW-Jahrestagung (@ Die Grüne Filmagentur) 

Nachhaltiges Wirtschaften - konsequent im Kreislauf

Am 20. Oktober 2023 fand die BNW-Jahreskonferenz unter dem Motto "Ein Kreislauf gelingt selten allein“ in den Räumlichkeiten der Heinrich-Böll-Stiftung statt. Namhafte Expert:innen aus der Wissenschaft, politische Entscheidungsträger:innen, Unternehmer:innen und innovative Startups kamen zusammen, um das Schließen von Kreisläufen nicht nur zu diskutieren sondern auch zu erleben.

Die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit des zirkulären Wirtschaftens steht branchen- wie ressortübergreifend außer Frage. Konsequent umgesetzt, gilt es als Schlüsselansatz, um Wirtschaftswachstum von Ressourcenverbrauch zu entkoppeln und gleichzeitig Dekarbonisierung voranzutreiben. Nie war die Zeit günstiger, um der Umsetzung in Deutschland den lang benötigten Schub nach vorn zu geben.

Im Fokus der Konferenz stand die Machbarkeit & Kooperation für das Schließen von Kreisläufen, welche anhand von vier anschaulichen Beispielen aus der Praxis auf die Bühne gebracht wurde. In kurzen Impulsen berichteten innovative Unternehmer:innen von ihren Ansätzen und wirkungsvollen Kooperationen. 

Zentral für die konsequente Umsetzung ist es, die Kreislauffähigkeit bereits im Design der Geschäftsmodelle, Geschäftsprozesse und Produkte zu verankern. Gleichzeitig braucht es entsprechende politische Rahmenbedingungen sowie gesicherte Berechnungs- und Finanzierungsmodelle, damit die zirkuläre Transformation gelingt. In drei vertiefenden Workshops wurden diese drei Dimensionen mit den Teilnehmenden diskutiert und weiterentwickelt.

Abgerundet wurde die Konferenz von einem politischen Panel. Bei diesem gingen die Unternehmerin und BNW-Vorständin Dr. Antje von Dewitz (VAUDE), der Geschäftsführer der BDI Circular Economy Initiative Dr. Claas Oehlmann mit Anna Cavazzini (MdEP) und Michael Thews (MdB) der Leitfrage nach, was wir jetzt brauchen, um Kreisläufe in der Wirtschaft nachhaltig zu schließen.

Zum ausführlichen Veranstaltungs-Bericht

Zur Aufzeichnung des Bühnenprogramms 

Zum After-Movie (@ von Dorsch)